Unerwartete Begegnung

Heute ist unser Start unabhängig vom Frühstück, denn es gibt in diesem Quartier keins. Also bleibt es bei Instandkaffee und eingeschweißten süßen Brötchen, die wir uns am Vortag besorgt hatten. Was für ein Unterschied zum letzten Frühstück. 😆

Obwohl wir 06:00 Uhr aufgestanden sind und nicht gebummelt haben, kommen wir erst um 08:15 Uhr auf den Weg. Wir müssen noch die Betten abziehen, die Wäsche im weitläufigen Objekt an den Sammelpunkt bringen und die Schlüsselcard abliefern. Dabei haben wir auch noch vergessen, die Wäsche in den bereitliegenden Sack zu packen. Also noch mal zurück und dieses hin und her frisst Zeit.
Aber egal, das Wetter ist super und wir sind frohgemut, bis es in die Wildnis geht. Der schmale Pfad führt zuerst durch übermannshohen Bewuchs, bevor viele sehr nasse Stellen kommen. Da zeigt sich wieder einmal, dass frisch gewaschene Kleidung bei so einer Tour nur eine Momentaufnahme ist. An einer besonders schmierigen Stelle rutsche ich mit einem Fuß weg, suche mit dem anderen Fuß Halt und patsche in eine Schlammpfütze. Der Modder spritzt hoch und die frisch gewaschene Hose ist gleich wieder eingesaut.

Ärgerlich, aber zum Glück bin ich nicht gestürzt!
Der Weg führt dann erst ein bisschen vom Fluss weg, bevor wir dann lange Zeit an ihm entlanglaufen. Anfänglich durch Auenwälder, die als Überschwemmungsgebiet bei Hochwasser ausgewiesen sind. Immer wieder sehen wir Warntafeln in mehreren Sprachen, die darauf hinweisen. Mücken werden in diesem Gelände zur Plage und eine Rast fällt deshalb nur kurz aus.

An diesem Massiv sind wir lange Zeit entlang gelaufen, jetzt sehen wir es gar nicht mehr.

Die heutige Etappe soll mit circa 28km eine der längeren werden, ist laut Wanderführer in den ersten Dreivierteln des Weges, aber wenig anspruchsvoll. Da es in den Auenwäldern und später auf einem Deichdamm der Rhône immer eben dahingeht, will Sabine Strecke gut machen und übernimmt die Führung.
Das ist mehr als ungewohnt für mich und ich komme kaum noch hinterher bei Spitzengeschwindigkeiten von 5,3km/h und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,5km/h bis zur Mittagszeit.

Ab Chanaz ist dann der Spaß vorbei. Es geht vom Flussniveau weg auf höheres Gelände, über teilweise sehr steile Abschnitte, aber mit schönen Eindrücken.
Da gibt es diese kleine alte Mühle, neben der wir hochsteigen. Vielleicht wird sie zu Schauzwecken an diesem schönen Sonntagnachmittag in Betrieb genommen, denn als wir an ihr vorbeigehen kommen Leute, die die Türen öffnen. Kurz darauf beginnt sich das Wasserrad zu drehen und wir hören das Rattern in ihr. Bald schon blicken wir auf sie von oben herab und klettern weiter den steilen Pfad im Wald hinauf.

Innerhalb von 2km steigen wir 200 Höhenmeter hinauf. Nur unterbrochen von kurzen ebenen Abschnitten, die uns sehr gut tun. Der Schweiß läuft in Strömen bei den sommerlich sehr warmen Temperaturen. Bald sind meine 2,5 Liter Wasser ausgetrunken und die Zunge klebt am Gaumen.
Wir laufen durch einen kleinen Weiler, als eine junge Familie mit ihren Kindern das Auto vor ihrem Haus parkt. Kurz entschlossen nehme ich eine meiner leeren Wasserflaschen und frage sie hinhaltend:
„A little bit of water?”
Ohne zu zögern nehmen sie meine und die leere Flasche von Sabine und füllen sie auf. Es folgt noch ein kurzes Gespräch auf Englisch, bevor wir unseren Weg fortsetzen.
Der führt uns jetzt oft durch Weinberge, von dessen Hängen wir weit unten die Rhône sehen.

Ein klein wenig kann man die Rhône auf diesem Bild im Tal noch sehen.

Nach 27km nähern wir uns unserem Etappenziel Jongieux le Haut. Nur noch ein knapper Kilometer, der aber für Sabine zur Härte wird. Nach so einer Tagesstrecke bei Temperaturen von etwa 30°C im Schatten ist ein steiler Anstieg für sie kaum noch zu schaffen. Und steil ist dieser Weg zwischen den Weinreben den Berg hinauf!

Rückblick kurz vor dem Ziel. Wie steil der Weg hier hoch war, kann man aber leider nicht einfangen.

Endlich, wir haben das Chambre d´hôtes erreicht, wo wir diese Nacht verbringen werden. Eine alte Dame sitzt lesend vor dem Haus und ruft eine andere Frau herbei, die uns dann unser Zimmer zeigt. Dabei erfahren wir, dass noch ein weiterer deutscher Pilger hier übernachtet und wir sind schon gespannt darauf, den kennenzulernen.
Kurz kommt der Gedanke an Franz auf, doch der müsste ja eigentlich weit vor uns sein. Naja, spätestens zum Frühstück am nächsten Morgen werden wir es wissen.

Erst den Schweiß abduschen, dass ist uns wichtig, dann essen wir Wurst und Brötchen, die wir seit Frangy mit uns herumtragen. Zwei Äpfel, die wir von unserer letzten Gastgeberin bekommen haben, nehmen wir mit raus, um sie in der angenehmen Abendluft draußen zu verspeisen.
So, der Hunger ist gestillt, jetzt noch Tagebuch und Blog schreiben, bevor wir unsere müden Glieder im Bett ausstrecken.
Ein Auto von der Gastgeberin gesteuert fährt ins Grundstück ein und ihm entsteigt, einen Pizzakarton in der Hand, der deutsche Pilger.
„Den kennen wir doch“, sagt Sabine, aber ich kann mich nicht gleich an das Gesicht erinnern.
Ungläubig blicke ich meine Frau an und sie erklärt:
„Das ist doch der Stefan, den wir voriges Jahr in der Schweiz schon beim Pilgern kennengelernt haben.“
Ich brauche ein Stück, bis es bei mir klingelt und erst, als sie es noch näher erläutert, ploppen die Bilder in mir auf. Auf der Fähre über den Vierwaldstädter See haben wir ihn zum ersten Mal gesehen und sind dann zwei Tage lang immer wieder mal kurz mit ihm, André und einem weiteren Schweizer Pilger zusammen gelaufen.
Dass wir ihn jetzt hier nach einem Jahr wieder treffen, ist schon ein Wunder, nach seiner Vorgeschichte. Er hat/hatte einen nichtoperablen Hirntumor und sollte schon ins Hospiz, weil die klassische Medizin ihn als austherapiert eingestuft hat. Mit alternativen Behandlungsmethoden hat er sich zurückgekämpft und dann im letzten Jahr auf den Pilgerweg gemacht.
Mit seiner Pizza strebt er einem anderen Tisch zu, aber ich spreche ihn kurzentschlossen an.
„Stefan.“
Verwundert dreht er den Kopf.
„Ja?“
„Wir sind uns voriges Jahr in der Schweiz schon begegnet“, erkläre ich.
Er erkennt uns nicht und erinnert sich auch nicht wirklich. Eine Folge seiner Erkrankung, wie er schon damals erklärt hat.
Erst als wir die zwei Tage schildern und auch von den zwei anderen sprechen, kommt die Erinnerung. Mit André verbindet er nicht viel, weil er zu ihm auch keinen Kontakt hat, aber bei Peter weiß er mehr zu berichten. Mit ihm hat er auch nach dem Pilgern noch mehrfach telefoniert.
Jetzt, da die Erinnerungen wieder da sind, setzt sich Stefan zu uns und berichtet beim essen seiner Pizza von seinen Erlebnissen.
Peter und er sind 2025 noch einige Tage, nachdem wir sie aus den Augen verloren hatten, zusammen gelaufen, dann bekam Peter Probleme mit seinen Knien und musste abbrechen. Stefan ist noch bis Genf gekommen, wo auch er abgebrochen hat.
Wieder zuhause wurde bei Untersuchungen festgestellt, dass sein Tumor viel kleiner geworden ist. Bei einer späteren Untersuchung stufte man ihn dann sogar zu einer Zyste herab, weil kein bösartiges Gewebe mehr feststellbar war.
Stefan geht davon aus, dass auch das Pilgern und sein Lebenswandel weg vom stress- und srbeitsgetriebenen Workaholic, diese Besserung herbeigeführt hat. Deshalb will er den Pilgerweg in diesem Jahr fortsetzen und ist am gleichen Tag in Genf gestartet wie wir.
Allerdings hat er nach einer sehr langen Etappe gleich zu Beginn einen Ruhetag eingelegt und wollte von nun an nur noch kürzere Etappen laufen. Also werden wir wohl nicht lange zusammen unterwegs sein, denke ich, denn unser nächstes Ziel ist wieder circa 28km entfernt und das Quartier schon gebucht.
Auch wenn ihn die Entfernung schreckt, er will sich an uns ran hängen und beginnt bald darauf, mit Unterkunftsuche im selben Ort.

Tag 5, 01.06. Jongieux le Haut – Côte Envers, 26,3km:
Stefan hat ein Zimmer im selben Quartier bekommen, erfahren wir am nächsten Morgen beim gemeinsamen Frühstück. Mal sehen, wie das gemeinsame Wandern wird, denn er hat einen anderen Rhythmus als wir. So jedenfalls unsere Erinnerung an das letzte Jahr.
Auf der Hauptroute soll die Strecke auch ganz schön anstrengend sein, weil es viele steile An- und Abstiege gibt. Wir entscheiden uns deshalb für die Variante, die es auf diesem Abschnitt gibt. Sie ist etwas kürzer und sollte uns die über 600 Höhenmeter in einer allmählicheren Steigung überwinden lassen. Dafür werden uns vermutlich einige spektakuläre Aussichten entgehen. Empfohlen wird die Variante jedoch im Wanderführer bei schlechtem Wetter und großer Hitze und sehr warm soll es heute wieder werden.
Los geht es wieder durch Rebhänge bis zu einer kleinen Kapelle.

Danach haben wir einen schönen Blick auf den 200 Höhenmeter unterhalb von uns fließenden Fluss Rhône. Auf dieses Niveau müssen wir aber jetzt runter und zwar auf einem sehr steilen Pfad, der in Serpentinen hinabführt. Zum Glück im Schatten eines dichten Waldes.

Bis Yenne geht es dann auf Flussniveau eben dahin. Auch wieder durch dichten, mannshohen Bewuchs am Fluss entlang. Die Mücken nerven wieder gewaltig. Stefan bekommt einige Stiche an den Waden. Da bin ich doch froh, lange Hosen anzuhaben.

Nach Yenne geht es dann von 220m bis auf 840m stetig bergauf, wobei es zum Glück nur wenige steile Passagen gibt.

Einen Brunnen zum Auffüllen unserer Wasserflaschen haben wir nur kurz nach Yenne gefunden und sind wieder einmal froh, zwei Flaschen Wasser mitzutragen.
Im Pilgerforum, bei dem wir uns vor Reisebeginn angemeldet hatten, meinte man, dass es reicht, wenn man nur einen Liter mitnimmt, weil es genügend Möglichkeiten zum Nachfüllen gibt. Wir mussten aber feststellen, dass einige Brunnen kein Wasser mehr haben und auch manch ein Wasserhahn, der dafür vorgesehen ist, keinen Tropfen mehr von sich gibt.

Mehrfach denken wir, dass der höchste Punkt erreicht ist, doch dem ist nicht so, wie wir nach dem nächsten Wäldchen oder nach Überwinden der nächsten Hügelkuppe feststellen müssen. Rechts von uns sehen wir meist den bewaldeten Hügelkamm, auf dem vermutlich der Hauptweg entlang läuft. Es gibt Verbindungswege, die sind aber nicht ausgeschildert und wir bleiben auf der Variante.
Als wir wieder mal ein Stück Asphaltstraße laufen, treffen wir auf drei Radfahrer, mit denen wir uns bei einer Pause ein Stück unterhalten. Die drei Franzosen interessieren sich sehr für unsere Pilgerreise, wobei der Austausch auch nicht gar so stressig ist, weil einer von ihnen etwas Deutsch kann. Seine Schwägerin ist eine Deutsche und er übersetzt es dann seinen Freunden.
Kurze Zeit später vereinigen sich dann Variante und Hauptweg wieder und ich bin auch an diesem Tag begeistert von der Ausschilderung in Frankreich, die selbst auf den Varianten super ist.
Es zieht sich jedoch noch ein ganzes Stück, bis wir uns dem Etappenziel nähern. Die Gründe dafür sind vielfältig. Darunter die zu überwindenden Höhenunterschiede, denn wir steigen nach dem höchsten Punt auch wieder auf 320m ab. Dazu kommt unser Begleiter, der wirklich einen anderen Rhythmus hat wie wir. Haben wir in den Tagen davor 3-4 Pausen gemacht, wovon meist nur die Mittagspause etwas länger ausfiel, sind es heute 10 Pausen, die auch nicht so kurz sind, wie von uns gewohnt. Stefan braucht circa alle Stunde eine Rast, um seinen Nikotinspiegel aufzufüllen. Ein bis zwei Zigaretten müssen da schon sein.
Er legt auch großen Wert darauf, dass wir die gemeinsam machen und wirkt sehr enttäuscht, wenn ich sage, ich möchte gerne noch ein wenig weiter kommen. Mein Vorschlag, dass wir ja nicht immer zusammenlaufen müssen, kommt nicht gut an. Es frustriert mich ein bisschen, denn wir würden uns ja spätestens am Abend beim Quartier wieder treffen. Vielleicht auch oft zwischendurch, denn er ist bei Steigungen viel schneller als wir und muss dann immer auf uns warten. Würde er da weitergehen und dann seine Rauchpause machen, fühlte ich mich nicht so getrieben und könnte wie sonst ein kontinuierliches Tempo einhalten.
Wenn ich das erwähne, will er es aber nicht hören und wirkt fast ein wenig beleidigt. Um des Friedens Willen ordnen wir uns unter, doch selbst Sabine sieht es kritisch. Mal sehen wie es in den Folgetagen wird, denn unsere Etappenziele wollen wir seinen Wünschen nicht anpassen.

Es geht schon auf 18:00Uhr zu, als wir nach 26,3km schließlich unser Quartier erreichen. So lange haben wir am Tag zuvor bei 2km mehr nicht gebraucht und da ging es am Schluss auch ordentlich bergauf. Allerdings meint Sabine, dass sie nicht so geschafft ist, wie an den anderen Tagen. Wobei es ihr aber auch nicht gefällt, wenn wir so spät ankommen.
Es ist ein kleiner Spagat, den wir ins richtige Verhältnis bringen müssen.
Sind die Etappenlängen kurz haben wir mehr Übernachtungen, was sich auf die Reisekosten niederschlägt, zumal auch noch mehr Verpflegung dann fällig wird. Unser Budget ist ja begrenzt. Außerdem kann es passieren, dass wir noch nicht in die Unterkunft können, wenn wir zu zeitig da sind.
Kommen wir spät an, wird es unter Umständen stressig. Duschen, Wäsche waschen, eventuell noch etwas besorgen, wenn wir unterwegs nichts bekommen haben fürs Abendessen oder kein Frühstück bei der Übernachtung beinhaltet ist. Dann wäre da noch die weitere Planung mit Quartiersuche und Buchung, was unter Umständen auch einige Zeit frisst.
Nicht zu vergessen, was wir uns selbst auferlegt haben und gerne machen wollen. Tagebuch und Blog schreiben. Kommen dann noch lange Gespräche mit Mitpilgern oder Gastgebern dazu, wird es unter Umständen sehr spät. Für junge Leute vielleicht kein Problem, doch wir brauchen auf so einem Weg einen erholsamen Schlaf, um die nächsten Etappen meistern zu können.

Die späte Ankunft dieses Tages setzt uns ein klein wenig unter Druck, obwohl wir mit diesem Chambre d´hôtes einen absoluten Glücksgriff gemacht haben. Schon der Empfang ist ein Highlight!
Die Gastgeberin begrüßt uns überaus herzlich und serviert uns einen kühlen Trunk, bei einem kurzen Kennenlerngespräch. Sie spricht ein paar Brocken Deutsch und sehr gut Englisch. Da schäme ich mich schon wieder wegen meinem Unvermögen.
Das Haus hat sie eigens für den Zweck der Gästebeherbergung liebevoll von einem Stall/Scheunengebäude umgebaut. Man betritt es über eine geräumige Küche in der sie bei unserer Ankunft gewerkelt hat. Rechts befindet sich ein großer Speiseraum, der an eine alte Bauernstube erinnert.
Linker Hand erreicht man über einen kleinen Gang – in dem seitlich eine Tür zu einem WC zu finden ist – eine gemütliche Sitzecke, mit Couch, Couchtisch, Sesseln und Stühlen. Ein gemütliches Ambiente, wo man am Abend noch lange plaudern könnte.

Über eine Treppe erreicht man dann die Gästezimmer in der ersten Etage. Es gibt zwei kleinere Zimmer mit einem oder zwei Betten – wir haben nicht hineingeschaut. Eins davon bekommt Stefan und das andere hat ein französischer Radfahrer. Zwischen den beiden Zimmern ist das geräumige Bad und im hinteren Bereich ein großes Zimmer mit Doppelbett, was wir bekommen.

Alles ist mit Liebe zum Detail auf alt getrimmt eingerichtet und restauriert! Das I-Tüpfelchen ist dann noch, der Preis für die Unterbringung mit Halbpension. So preiswert haben wir ohne Abendessen oft nicht übernachten können.
Um 19:00Uhr soll es Abendessen geben, weshalb wir drei gleich nacheinander das Bad belegen. Wäsche waschen, obwohl nötig, wird an diesem Tag nichts mehr.
Zur verabredeten Zeit sitzen wir mit dem Radfahrer am Tisch und werden bewirtet. Angebotene Hilfe wird lachend abgelehnt. Was wir dann bekommen, kann man nur mit: „Essen wie Gott in Frankreich“, beschreiben. Ein drei Gänge Menü, bei dem wir in einem deutschen Restaurant sicher 30 Euro oder mehr pro Person hingelegt hätten.
Erst eine große Schüssel gemischten Salat mit schmackhaftem Dressing und Baguette, was bei keinem Essen in Frankreich fehlen darf. Schon da ist der Magen gut gefüllt.
Der Hauptgang besteht aus geschältem, gedünstetem Weizen, Schweinefleischwürfeln in einer würzigen Soße mit Zucchini und natürlich Baguette in Scheiben auf einem extra Teller. Ich bin schon pappe satt, als uns zum Dessert noch ein Glas mit Biskuit, gedünstetem Apfel und Jogurt serviert wird. Dazu noch jeder zwei Gläser Wein.
All das gekrönt von einer liebevollen Gastgeberin. Einfach ein Traum!
Mit dem französischen Radfahrer kommen wir auch ein wenig ins Gespräch. Natürlich nur über den Umweg Übersetzungs-App und Englisch. Er wollte anschließend noch einen Abendspaziergang machen und die Hausherrin hat sich verabschiedet, um ins Nebenhaus zu ihrer Familie zu gehen.
Sabine schwatzt dann noch ein ganzes Stück mit Stefan, aber ich ziehe mich zurück um Block zu schreiben.

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