Pilgern 2026

Es ist soweit, wir setzen unsere Pilgerreise, die wir 2025 begonnen haben, fort.
Im letzten Jahr haben wir unsere Tour in Posieux (genauer definiert, kurz davor in Froideville) aus verschiedenen Gründen abgebrochen. Nachzulesen ist das ausführlich hier: Pilgern 2025

Am 22.04.2026 setzen wir dort wieder an und laufen so weit uns unsere Füße tragen. Beenden werden wir die diesjährige Reise entweder in „Saint-Jean-Pied-de-Port“ oder früher, wenn es aus gesundheitlichen Gründen (Kondition) nicht mehr geht. Wie im letzten Jahr wollen wir nichts erzwingen und nur laufen so lange es Spaß macht und wir es körperlich durchstehen.
Das sind die Grundgedanken, die Realität wird zeigen, wie wir es umsetzen können, weil sich im Vorfeld doch ein paar Probleme gezeigt haben, die zu meistern wären.
Deutlich wurde das bei unseren Trainigsläufen, die wir in den letzten Wochen absolviert haben.
Sabine musste sich ja erneut neue Wanderschuhe kaufen, weil die, die wir auf unserer letzten Tour als Ersatz für kaputte erworben hatten, im Herbst schon wieder Risse im Leder zeigten. Von wasserabweisend konnte keine Rede mehr sein. Leider ist der Händler aber nicht mehr greifbar und eine Reparatur nicht möglich.
Also wieder neue Schuhe, in denen sich Sabine gleich eine große Blase am kleinen Zeh holte. Bei einem Schuster konnten wir den Schuh weiten lassen und im letzten Trainingslauf  ging alles gut, also hoffen wir hier das beste.
Bei mir hat sich gleich beim zweiten Lauf gezeigt, dass meine Knieprobleme eine Steigerung erfahren haben. Zum schon bekannten, kommen jetzt noch Schwierigkeiten mit dem Meniskus dazu. Das ist jedenfalls die Vermutung des Hausarztes. Eine genauere Diagnose und Behandlung beim Orthopäten war in der kürze der Zeit nicht möglich. Kniebandage und laufen mit Wanderstock hat aber viel geholfen, bei Trainigstouren von ca. 20 km. Ob das über eine längere Zeit so bleibt, wird sich zeigen.
Aus diesen Gründen werden wir vorerst lange Etappen von ca. 30 km meiden. Sollte sich zeigen, dass es besser geht als gedacht und nicht viele Steigungen und Abstiege dabei sein, überdenken wir das vielleicht noch mal.
Man wird sehen: „Alles fügt sich!“ Unser Motto vom Vorjahr nehmen wir wieder auf.

Also, morgen in der Früh geht es mit der Bahn los in die Schweiz. Wir sind schon gespannt, was uns bei der DB wieder erwartet. :-)

Ein großer Dank auch an unsere Söhne und deren Familie, die wir mit der Arbeit zu Hause zurücklassen. Danke, dass ihr uns diese Zeit ermöglicht!