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Tag 7, 28.04. Gland – Chateau de Bossey, 17,4 km

In der Nacht hat es kräftig geregnet, wovon auch die Pfützen vor der Unterkunft zeugen. Der Blick aus dem Fenster zeigt einen schönen Sonnenaufgang. Siehe Beitragsbild. Wobei man das auf Bildern nie so einfangen kann, wie das Auge es wahrnimmt.

Auch heute haben wir, wegen Sabines Füßen, eine kurze Etappe eingeplant und lassen uns Zeit beim Start und Laufen.

Kurz nach Gland führt der Weg an einer langen Reihe von Betonklötzen entlang. Sie sind bekannt als «Tobleronen»-Linie (Sentier des Toblerones) und stammen aus dem zweiten Weltkrieg.

Danach ging es einige Zeit durch schöne Wälder und Weinberge. Kurz vor Prangins setzte leichter Regen ein, weswegen wir den Rucksackregenschutz überzogen. Er ließ dann wieder nach, setzte jedoch in Nyon erneut ein. Diesmal etwas stärker, sodass wir uns bei dichtbelaubten Bäumen unterstellten. Sabine hält es aber nicht lange aus, weil beim Stehen ihre Füße mehr schmerzen als beim Gehen. Sie ist dann beim Regen weitergelaufen und ich blieb noch stehen. Weil ich einen Wegweiser falsch gedeutet habe, bin ich dann erst einmal ca. 200m falsch gelaufen und habe sie nicht so schnell eingeholt, wie von ihr erwartet. Deshalb kam sie mir dann entgegen.

Der weitere Weg verläuft dann viel durch Wald und Felder, bis zu unserem heutigen Ziel dem Chateau de Bossey.

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