Das Beitragsbild entstand auf dem Weg aus Choron.

Wir hatten ein wunderbares Frühstück, bei einer sehr freundlichen Gastgeberin. Sogar ein Glas mit frischen Erdbeeren gab es.
Zum Abschied wurde Sabine ganz herzlich gedrückt und es gab Küsschen auf die Wange. 😍
Die Sonne knallt beim Start schon erbarmungslos auf uns herab. Es ist schwülwarm. Die angekündigten Gewitter sind schon zu erahnen. Der Schweiß rinnt in Strömen unsere Körper hinab und schon ist die frisch gewaschene Kleidung wieder durchgeschwitzt. ☹
Es geht gleich teilweise sehr steil hinauf. Gleich früh ist das für uns beide einigermaßen zu ertragen bei der Hitze und trotzdem sind wir langsam. Stefan legt da ein ganz anderes Tempo vor. Wir durchqueren nur wenige kleine Weiler/Dörfer. Dafür viel schöne Natur. Und immer wieder geht es ein Stück steil bergab und wieder hinauf.



Es geht auf Mittag zu und Wolken ziehen auf.

Zum Glück haben wir es nicht mehr weit. Es sind heftige Gewitter angekündigt, was auch der Grund ist, weshalb wir so eine kurze Etappe gewählt haben.
Unser Quartier befindet sich ganz am Ortsanfang von Bourg Argental, wir haben aber nichts zum Abendessen. Was tun? Laufen wir die 1,5 km in die Ortsmitte, um was einzukaufen oder lieber ein bisschen Hunger schieben?
Wir entscheiden, den Hunger zu bekämpfen, auch wenn ab und zu schon Tropfen kommen.
Rein in den Laden, was auswählen und wieder raus. Die Tropfen werden mehr. Regencape überziehen? Nein, so schlimm ist es noch nicht. Rucksackschutz drüber und weiter. Wir hasten den Weg zurück und schaffen es, ohne gar so nass zu werden.
Wieder sind wir sehr zeitig da, werden aber sehr freundlich aufgenommen. Kaum haben wir alles erklärt bekommen und sind allein, bricht das Gewitter richtig los.

Und so geht das bis jetzt – 19:30 Uhr – unterbrochen von kurzen Sonnenscheinphasen, bevor das nächste Gewitter kommt.
Für morgen sind auch wieder welche angekündigt, wir hoffen aber, dass es nicht gar so schlimm wird.
So, jetzt bin ich / seid ihr wieder auf dem aktuellen Stand.
