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Zweiter Versuch Tag 11, 07.06. Clonas-sur-Varèze  – Choron 19,4 km

Die Unterkunft in Clonas-sur-Varèze ist sehr schön und die Gastgeberin unglaublich freundlich. Nur ein kleines Problem gab es. Unser Bett war nur über eine steile Treppe zu erreichen und die Kopffreiheit beschränkt, was für mich wieder einmal Folgen hatte. 🤪

Aber nicht so schlimm, mein Kopf ist so etwas ja gewöhnt. 😂

Das Beitragsbild zeigt den Blick von unserem Quartier zu den Bergen, die wir in den nächsten Tagen überwinden müssen.

Unser Weg führte uns erst weiter abwärts, auf Flussniveau. Die Rhône überqueren wir am Rande einer viel befahren Straße. Da kann einem schon bange werden, wenn die Autos an einem vorbei brausen und ich war froh, als wir auf der anderen Seite waren.

Seit wir den Fluß zuletzt gesehen haben, hat er an Breite einiges hinzugewonnen.

Wir befinden uns dort auf ca. 120m Höhe und müssen in den nächsten Tagen auf über 1100m hoch.

Der Anstieg begann gleich nach der Überquerung des Flusses. Am Anfang ein bisschen durch Wald, später aber viel durch Weinberge. Die Sonne hat uns da ganz schön eingeheizt. 🥵

Was auffällt ist die andere Bauweise der Gebäude. Auf dieser Seite ist sie so:

In den Tagen davor sahen die Mauern noch so aus:

Außen mit vielen runden Steinen.

Unser Ziel Choron haben wir schon am frühen Nachmittag erreicht. Eigentlich viel zu zeitig am Tag, aber für den Sonntag hatten wir nichts weiter in erlaufbarer Entfernung gefunden.

Empfangen wurden wir überaus herzlich von einer quirligen älteren Dame. Auch da durften wir uns wie zuhause fühlen. Auch gleich die Waschmaschine nutzen. Meine Hose hatte es sehr nötig. Überall waren Schweißränder zu sehen. Sie hat uns auch fürs Abendessen Eier von ihren eigenen Hühnern gegeben und noch Brot zur Verfügung gestellt, weil wir nicht mehr viel hatten.

Danach haben wir auch noch eine Flasche Rotwein geleert und für all das wollte sie nichts haben. 😃

So, und jetzt noch ein paar Bilder vom Tag.

Rückblick zum Fluss.
Der Weg am Anfang, den Berg hoch.

Übrigens haben wir uns an vielen Stellen gefragt, wie das Paar mit dem Wagen das bewältigen will.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Neffets

    Da fällt mir ein Spruch meines Großvaters, er war Friseurmeister, ein.
    Wo der Verstand wächst, müssen die Haare weichen.
    Liebe Grüße
    Neffets

  2. Neffets

    Aber nicht so schlimm, mein Kopf ist so etwas ja gewöhnt. 😂

    Die Dämmwolle ist schon ein Weilchen weg,
    nun ziehrt da ein AUAAA-Fleck.
    Weiterhin Alles Gute bei Eurer Tour.
    LG
    Neffets

    1. Ja, wenn die Haare als Vorwarner fehlen, geht es manchmal schnell. Meine Platte kennt das schon zur Genüge. 😅

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