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Zweiter Versuch Tag 2, 29.05. Mont Sion – Chaumont, 20,5 km

Das Beitragsbild ist ein Rückblick nach Mont Sion, das im Tal liegt. Unser Weg vom Vortag verlief auf der anderen Talseite auf Höhe des Waldrandes der bis hoch zum Kamm geht. Ganz rechts im Bild bei den unteren ausladenden Ästen des Baumes zu sehen.

Es geht halt ähnlich wie in der Fränkischen Schweiz immer Bergauf und dann wieder runter.

Das Highlight neben unserer Unterkunft in Mont Sion war ein Weihnachtswunderland. Siehe die zwei Bilder.

Alles nur von Außen weil wir ja nicht rein wollten.

Nach dem Frühstück haben wir eine weitere Unterkunft für den 31.05. zum  01.06. gebucht, weshalb wir auch erst 08:30 Uhr gestartet sind. Die freundliche Dame, die uns am Vortag empfangen hat, empfahl uns zeitig genug zu buchen, weil im Moment viel Betrieb ist. Sie hat sogar versucht für uns bei einer Herberge anzurufen, wo sich aber niemand gemeldet hat.

Auch wenn es schon später war als gewünscht, dass Wetter war bis Mittag perfekt. Sonnenschein pur, warm, aber ein kühlender Wind, sodass wir die ca. 30°C gar nicht so empfunden haben.

Der Münchner Pilger ist noch später aufgebrochen und hat sich gleich zu Beginn verlaufen. Weil er nicht zurückgehen wollte ist er quer durchs Dornengestrüpp gegangen. Arme und Waden waren total zerkratzt.

Er hat uns bei einer Rast eingeholt, ist dann aber zügig weiter gelaufen. Das Quartier, was er festgemacht hatte, lag da noch weit vor ihm. Nach seiner Meinung 28km vom letzten Quartier, wir schätzen aber knapp 35km. Genau lässt sich das nicht sagen, weil es an einer Wegvariante liegt, zu der wir keine Entfernungsangaben haben. Es liegt aber seitlich vor unserem nächsten Ziel und das ist ca. 28km von  hier.

Im letzten Quartier und auf dem heutigen Weg trafen wir auch zwei Pilgerinnen. Zum Gespräch kam es aber nicht, denn sie sind Französinnen.

Das Wandern auf dem heutigen Weg war auf die ersten 3/4 der Etappe eine wahre Freude, bis dann der Wind einschlief.

Hier ein paar Bilder davon.

Der Jakobsweg geht eigentlich an Chaumont vorbei, weil aber eine sehr einfache Pilgerherberge hier ist führen die Wegweiser in den Ort. Mit einem ordentlichen steilen Anstieg.

Auch unsere Privatunterkunft ist hier,  die Hausnummer aber ein bisschen versteckt und Google Maps hat uns dran vorbei geführt. So sind wir zum Schluss noch einmal ca. 1km fehlgelaufen. Schön den Berg runter und wieder rauf. 🙈

Aber die Etappe war ja eh kurz und wir schließlich immer noch zeitig da.

Das hat gereicht, um noch ein paar der verschwitzten Sachen zu waschen, die wir in der Sonne trocknen konnten.

Es gäbe sicher noch einiges zu berichten, ich möchte aber mit Bild – Blick aus unserem Fenster – abschließen.

Ich habe gerade festgestellt, dass das Bild,  was ich gestern Abend als letztes angefügt hatte, nicht mit veröffentlicht wurde. Deshalb jetzt eins von heute Morgen.

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