So, jetzt erstmal der Beitrag von gestern. Natürlich Tag 9 und nicht Tag 6 🤣. War ein bisschen fertig gestern und wird auch noch bis Montag so bleiben. 🙈
Zu diesem Tag mal weniger zur Strecke und mehr zum Allgemeinen. Zum Tag sollen mehr die Bilder sprechen.
Also, wir hatten ganz ausgeblendet, dass ein Wochenende bevor steht und das hat sich gerächt.
Wegen des Regens war die weitere Quartierplanung in den Hintergrund gerückt. Dazu kommt, dass wir uns sehr auf unseren Reiseführer verlassen haben und immer mehr erkennen müssen, dass die aufgeführten Unterkünfte zumeist nicht mehr existieren. Die Recherche zum Reiseführer erfolgte vermutlich vor der Coronazeit und inzwischen haben viele aufgegeben.
Am Abend in Côte-Saint-André haben wir dummerweise erst versucht eine Unterkunft für den nächsten Tag zu buchen und festzustellen müssen, dass keine von den vier im Reiseführer mehr existiert. Also in erlaufbarer Entfernung. Über Booking haben wir etwas gefunden, waren aber zu langsam und als wir buchen wollten, war es schon weg.
So gegen 22:00 Uhr haben wir erst einmal aufgegeben und uns damit abgefunden, am nächsten Etappenziel mit dem Taxi einige Kilometer nach der Seite wegzufahren, dort zu nächtigen und am nächsten Tag zurückzukehren.
Ruhe habe ich aber im Bett kaum gefunden. Es hat mich so sehr beschäftigt, dass für die nächsten zwei Tage in den geplanten Entfernungen nichts zu finden war, dass ich erst einmal lange nicht einschlafen konnte und dann um 23:30 Uhr schon wieder munter war.
Ich bin wieder aufgestanden und habe weiter gesucht, aber nichts gefunden. Gegen 01:30 Uhr bin ich wieder ins Bett, um 04:30 Uhr habe ich das Spiel bis früh wiederholt, ohne Erfolg.
Das haben wir am Morgen dem Stefan mitgeteilt, der im gleichen Haus, aber in einem anderen Zimmer geschlafen hat. Er hat dann in seinem Quartier angefragt, ob wir da mit übernachten können. Eine Ferienwohnung, die wir auch im Blick hatten, wo er aber schneller war.
Und wir konnten!😃
Danke Stefan!!!
Mir ging es wieder besser, aber ich war ganz schön geschlaucht. Der Schlaf hat gefehlt.
Unterwegs haben wir auch den Münchner Pilger, den wir weit vor uns wähnten, wieder getroffen. Er zog dann aber wieder davon, weil er noch sehr weit kommen wollte, aber sorglos wegen einer Unterkunft war. Er wird schon was finden, meinte er.
Das wäre nichts für mich.
In der Unterkunft in Revel Tourdan habe ich dann was gefunden für den nächsten Tag und für uns festgemacht. Es war weiter weg als geplant, aber nichts besseres zu finden.
Stefan blieb erfolglos und fragte an, ob er mit bei uns übernachten kann. Am Morgen kam die Bestätigung. 🙂
So, jetzt noch ein paar Bilder vom Tag:




Den Beitrag für heute muss ich euch noch schuldig bleiben, weil es schon wieder spät ist. Ich bemühe mich, es bald nachzuholen.
