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Zweiter Versuch Tag 13, 09.06. -Bourg Argental – Les Sétoux 20,2 km

Für heute war ebenfalls Regen angesagt, aber am Morgen hat sich der Wetterbericht schon relativiert. Wir gehen also in der Hoffnung los, dass es keinen gibt. Stark bewölkt ist es immer noch und es hat sich sehr abgekühlt. Es sind noch ca. 16°C beim Start.

Das Beitragsbild zeigt einen Rückblick nach Bourg Argental.

Heute steht uns eine Etappe mit ständigem Aufstieg bevor. Sabine ist es ein wenig bange davor. Wir werden sehen.

Da wir ein bisschen außerhalb genächtigt haben, treffen wir uns um 09:00 Uhr bei der Kirche mit Stefan. Bis dahin haben wir schon ca. 40 Minuten zu laufen.

Überraschung, dort scheint Pilgertreffen zu sein. Ein Paar aus Deutschland, Stefan, drei Franzosen und zwei Frauen aus der Schweiz stehen vor der Kirche. Von dem Paar erfahren wir, dass der Münchner Pilger – schon bekannt als Bier-Franz – aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen hat. Er war bei allen bekannt wie ein bunter Hund und wurde von jedem auch als speziell eingeschätzt.

Das Paar aus Deutschland will 30 km zurücklegen. Ich schätze die Entfernung sogar um ca. 5 km mehr ein. Bei den Anstiegen einfach zu viel für uns. Bei einer Rast sehen wir sie noch mal, dann ziehen sie davon.

Der Aufstieg beginnt und bis auf ein paar kurze steile Passagen ist er besser zu bewältigen als erwartet.

Im Tal sehen wir die Passstraße und die letzte größere Ortschaft für diesen Tag.

Der Weg geht oft durch Wald und da es sehr kühl ist, kommen wir gut voran und können die Landschaft genießen.

Dann kommt eins der steileren Stücke, bei dem wir froh sind, es nicht bei einem der Gewitter wie am Vortag gelaufen zu sein.

Der Regen hat hier ganz schön gespült.

Es geht immer weiter hinauf, bis wir bei 1258m den höchsten Punkt erreichen. Nun geht es leicht bergab bis zu unserem Ziel.

In Les Sétoux besuchen wir noch die sehenswerte Kirche, vor der es eine Wasserstelle mit Jakob sbild gibt.

Jetzt nur noch die paar Meter bis zur Gite, wo wir die drei Franzosen treffen und einen weiteren Deutschen aus der Regensburger Ecke. Später kommen auch noch die zwei Schweizer Frauen dazu. Wir sind also zu neunt in der Gite, aber in verschiedenen Zimmern.

Vorhin haben wir noch die nächsten drei Übernachtungen fest gemacht, weil wir vor dem Wochenende in Le Puy sein wollen. Dort soll nämlich am Wochenende ein Event sein und schon am Samstag sind die Übernachtungen dann unerschwinglich für uns.

Hier noch unsere Strecke von heute, mit Höhendiagramm.

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