Das Beitragsbild zeigt eine alte dreibogige Straßenbrücke von Tence. Rechts, im kleinen Haus, am Ende der Brücke, befindet sich unser letztes Quartier.
Am Morgen bin ich ohne Jacke gestartet, habe aber nach wenigen Kilometern doch die Jacke angezogen, weil ein sehr kalter Wind wehte. In der Sonne ging es, aber immer wieder haben Wolken diesen Wärmespender verdeckt. So war es wie gestern, für die Jacke eigentlich zu warm, ohne zu kalt.
Auch heute haben uns wieder steile, von Geröll übersähte, Auf- und Abstiege, das Laufen schwer gemacht.

Je weiter wir rauf kamen, um so kälter wurde der Wind. Aber immer noch besser so, als mit über 30°C diese Höhenmeter überwinden müssen.
Hier noch ein Rückblick in die Gegend, aus der wir kamen.

Als wir bei 1331m den höchsten Punkt überwunden hatten und es wieder abwärts ging, kamen die Highlights der Tagesetappe. Weite Blicke in die Landschaft des Velay.
kann man damit sicher nicht wiedergeben.


Dann kam noch ein besonderes Dorf in Sicht. Queyrières, das um den Felsen in der Mitte herum gebaut wurde.

Und zum Schluss der krönende Abschluss. Die Streckenführung wurde geändert. Mit der alten Route hätten wir 26 km gehabt. Die neue Route bringt es auf 29 km. Wir haben zwar versucht abzukürzen, als wir es bemerkt haben, aber wie meistens geht das nach hinten los und es wurden trotzdem so viele Kilometer.
Und dann bin ich noch 1 km hin und 1 km zurück zum nächsten Supermarkt gelaufen, um was zu Essen zu besorgen. Tja und jetzt bin ich bettreif.
