Unser letzte Nacht war gewöhnungsbedürftig, da unser Zimmer über dem Eingangsbereich lag. Der wurde die ganze Nacht sehr hell erleuchtet. Man hatte das Gefühl, es ist heller Tag. Die Fliegen im Zimmer dachten das auch und haben uns genervt. Aber so etwas gehört halt auch zum Pilgern.
Nach dem Frühstück sind wir, bis auf einen, der ohne Frühstück vor uns gestartet ist, gemeinsam aufgebrochen.

In der ersten Hälfte der Etappe ging es sehr oft Berg runter und wieder hoch. Also 300m runter, 200m hoch, 200m runter 200m hoch usw.
Teilweise sehr steil, was auf die Knochen geht. Dazu nervte das Wetter ein bisschen.
Eigentlich ist ja angenehm, wenn es bei solchen Touren nicht zu warm ist, aber heute war es in der Jacke oft zu warm und ohne zu kalt.
Der Weg verläuft oft durch Wald und über windige Höhen.



Vor dem letzten steilen Anstieg kam eine Herausforderung. Wie kommen wir ohne nasse Füße über den Bach?

Wir haben es geschafft, aber es war schon grenzwertig.
Dann ging es einen ausgespülten Graben steil bergauf. Bei Regen sicher unpassierbar.

Kurz vor dem Ziel ging es noch durch sehr hohes Gras, in dem der Pfad kaum zu sehen war.

Im Quartier ankommen hat Sabine noch Wäsche gewaschen und ich weitere 3 km zurückgelegt, um in einem Netto-Markt einzukaufen. Deshalb heute mal weniger Text, denn ich bin rechtschaffen müde.
